Veterinäramt schulte Jägerinnen und Jäger

big_34267917_0_300-200Am Montag, 21. Juli führte die Kreisgruppe Straubing Stadt und Land einen „Trichinenkurs“ für die „Jungjäger“ durch. Nach dem Fleischhygienegesetz kann der Jagdausübungsberechtigte für seinen Jagdbezirk die Erlaubnis bekommen, die Entnahme von Proben zur Untersuchung auf Trichinen beim Wildschwein selbst zu tätigen. Dr. Kitzinger vom Veterinäramt schulte am Montag eine große Anzahl von Jägerinnen und Jäger. Bei der Schulung ging Dr. Kitzinger auf den Befall mit Trichinen ein. Er zeigte auf, wie das Krankheitsbild und der Krankheitsverlauf ist, wenn ein Trichinenbefall vorliegt. Bei der Theorie wurden die Rechtsgrundlagen, die Grundkenntnisse der Anatomie des Wildschweines, die Entnahme der Trichinenproben, die Sicherung der Probe und der Versand behandelt. Im praktischen Teil demonstrierte Dr. Kitzinger die Entnahme der Trichinenprobe am Tierkörper. Er wies besonders darauf hin, dass das Inverkehrbringen von Wildbret ohne Trichinenuntersuchung eine Straftat sei. Der Vorsitzende Rolf-Dieter Pfeilschifter wies zum Schluss der Veranstaltung darauf hin, dass sich jeder Jäger bewusst sein muss, dass er mit dem Verkauf von Wildbret ein Lebensmittel in die Nahrungskette bringe und es daher eine Selbstverständlichkeit sein muss, entsprechende Sorgfalt walten zu lassen. Er verwies auch noch auf die Untersuchung auf Radium-Cäsium. Diese Untersuchung bietet die Kreisgruppe Straubing Stadt und Land den Jägern kostenlos an.

24. Juli 2014 l dp