Jungjägerausbildungskurs erfolgreich mit der Staatl. Jägerprüfung abgeschlossen

Nach neunmonatigem Büffeln war es endlich soweit. Zwanzig erfolgreiche Jägerprüfungs-absolventen, darunter acht Frauen wurden im Rahmen der Abschlussfeier am 1. Aug. im Schlossrestaurant in Steinach in die Jägerschaft aufgenommen. Mit dem Signal „Begrüßung“ durch die Jagdhornbläser unter der Leitung von Frau Maria Werth konnte bei der Abschluss-feier Ausbildungsleiter Rolf-Dieter Pfeilschifter auch die Ausbilder Manfred Grassl, Hermann Schindler, Alfons Griesbauer, Marcus Büttner und Prof. Anton Moser begrüßenbig_34336015_0_300-168 (1)

Vor der Überreichung des Jägerbriefes legte Ausbildungsleiter Pfeilschifter den Jungjägern/Innen ans Herz, stets dran zu denken, dass der Besitz des Jagdscheins mehr ist, als die Berechtigung Wild zu erlegen; damit verbunden ist auch Wildhege und-pflege unter Einbeziehung naturschutzrechtlicher und landschaftspflegerischer Aspekte. Nicht zuletzt gehören die Handhabung der Jagdwaffen, die genaue Kenntnis über das Waffen- und Jagdrecht, der Umgang mit Jagdhunden und erlegtem Wild als auch der Arten- und Tierschutz zum Einmaleins des Jägers. Seid Euch bewusst, dass für den gut ausgebildeten und pflichtbewussten Jäger auch der Weiterbildung eine besondere Bedeutung beizumessen ist. Zu den Jungjägern sagte Pfeilschifter, dass sie sich alle als Jäger bekennen, die Notwendigkeit der Jagdausübung als eine dem Menschen eigene Veranlagung zu betrachten, womit ein unschätzbarer und unbezahlbarer Dienst an Natur und Umwelt für die Allgemeinheit geleistet wird. Mit der Aushändigung des Jägerbriefes und einem verpflichtenden Handschlag durch den Vorsitzenden Rolf-Dieter Pfeilschifter wurden die Jungjäger/Innen in die Reihen der Jäger aufgenommen. Pfeilschifter bedankte sich ganz besonders bei der Kurssprecherin Frau Freundorfer-Brunner. Sie hat ihre Aufgaben akribisch und über das gestellte Maß hinaus hervorragend erfüllt. Stets hat sie sich wie eine Mutter um die Kursteilnehmer/Innen gekümmert und sie zu einer Einheit zusammen geschweißt. Das hat sich auch bei der Gestaltung der wunderbaren Abschlussfeier gezeigt. Ein jagerischer Hoargoarscht „Jagabluat“ trug jagdlich bayerisches Liedgut vor. Bei einem „Jagdgericht“ wurden in humoriger Art die Ausbilder auf die Anklagebank zitiert und deren Sünden zur Anklage gebracht. Fleiß, Ausdauer und Freude der Kursteilnehmer sind nicht zuletzt den engagierten Ausbildern zu verdanken. Pfeilschifter dankte allen Ausbildern, die mit Leidenschaft und fachlicher Kompetenz den umfangreichen Stoff für das „Grüne Abitur“ vermittelt haben.

3. Aug. 2014 l dp