Jungjäger erhielten den Segen des Hl. Hubertus

Jungjäger erhielten den Segen des Hl. Hubertus (rp)

Bei der anschließenden Hubertusfeier und dem Jungjägerschlag ging Vorsitzender Rolf-Dieter Pfeilschifter auf den Schutzpatron für Jäger, Hunde, Natur und Umwelt – den Hl. Hubertus ein. Noch heute ist der Hl. Hubertus den Jägern Vorbild für ihr Verhalten auf der Jagd. Er steht sinnbildlich für die Erfurcht vor dem Mitgeschöpf und die bewusste Nutzung der Natur.

Eine nachhaltig und tierschutzgerecht ausgeübte Jagd ist mit dem christlichen Glauben durchaus vereinbar. Dies zeigt auch die Tatsache, dass unter den  350 000 Jagdschein-inhabern in Deutschland auch viele Geistliche zu finden sind Pfeilschifter sagte, dass in diesem Jahr der Jungjägerschlag 2012/13 in Verbindung mit der Hubertusfeier erfolgen wird.

 

Nach neunmonatigem Büffeln war es endlich soweit. 19 erfolgreiche  Jägerprüfungs-absolventen, darunter 6 Frauen wurden im Rahmen der Abschlussfeier in die Jägerschaft aufgenommen.

Bei der Abschlussfeier konnte Ausbildungsleiter Rolf-Dieter Pfeilschifter auch die Ausbilder Manfred Grassl, Hermann Schindler, Alfons Griesbauer, Christian Simbeck und Prof. Anton Moser  begrüßen. Auch Jagdberater Helmut Gierl war bei der Abschlussfeier anwesend Fleiß und Ausdauer der Kursteilnehmer sind nicht zuletzt den engagierten Ausbildern zu verdanken.

Pfeilschifter dankte allen Ausbildern, die mit Leidenschaft und fachlicher Kompetenz den umfangreichen Stoff für das „Grüne Abitur“ vermittelt haben

Liebe Jungjägerinnen und Jungjäger,

“ Wer viel schießt ist noch kein Jäger –

  Wer wenig schießt ist deshalb noch kein Heger.“

Ich fordere Sie auf, „grüne Vorbilder“ zu sein. Geben Sie Ihr Wissen über Fauna, Flora und Wild weiter . Üben Sie die Jagd mit Augenmaß aus. Seid Euch bewusst, dass für den gut ausgebildeten und pflichtbewussten Jäger auch der Weiterbildung eine besondere Bedeutung beizumessen ist. Die Jagd lebt heute eindeutig in einem Spannungsfeld: Land- und Forstwirtschaft wollen die Jäger mehr und mehr in die Rolle eines Erfüllungsgehilfen und Schädlingsbekämpfer drängen. Für Städte und Kommunen sind die Jäger Zahlmeister der Nation Sie wollen mit ungerechtfertigten Gebühren ihre maroden Haushalte sanieren. Es sind Bestrebungen im Gange, Gebühren für die Waffenkontrolle zu erheben. Andere Bundesländer haben dies schon.

Wir dürfen trotzdem die Waidgerechtigkeit nicht über Bord werfen. Für euch liebe Jungjägerinnen und Jungjäger beginnt nun die Bewährung in der Praxis. Durch Euer hohes, fachliches Wissen

könnt Ihr dazu beitragen, das geänderte Verständnis der Menschen durch Euer persönliches Verhalten unter Beachtung von Moral und Waidgerechtigkeit positiv zu beeinflussen. Mit der Aushändigung des Jägerbriefes und einem verpflichtenden Handschlag durch den Vorsitzenden Rolf-Dieter Pfeilschifter wurden die Jungjäger in die Reihen der Jäger aufgenommen.

10. Nov. 2013