Juli 2013

big_30317313_0_280-210Waldbesitzertag in Straubing

Wir beteiligten uns mit einem Info-Stand, der Bläsergruppe und einer Vorführung der Jagdhunde am Waldbestzertag am Sonntag, den 28. Juli am Straubinger Stadtplatz. Am Infostand gaben der Naturschutzreferent Markus Landsmann, Prof. Anton Moser, Schriftführer Hermann Schindler und der Vorsitzende der Kreisgruppe Rolf-Dieter Pfeilschifter Auskunft zu Fragen der Jagd im Allgemeinen sowie zur Jungjägerausbildung. Die Bläsergruppe unter der Leitung von Helmut Pscheidl ließ am Theresienplatz immer wieder Signale und Bläsergrüße erklingen, die über den gesamten Stadtplatz schallten. Viel Aufmerksamkeit erreichte der Hundeobmann Manfred Grassl mit den Vorführungen seiner Jagdhundegruppe. Star der Gruppe war der Labrador Redriever Rüde Hunter mit seinem Führer Manfred Grassl.  ► Impressionen vom Waldbesitzertag

30. Juli 2013 l Fotos: dp  18

 

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Hochzeit im Walde: Liebesreigen treibt das Rehwild auf die Straße
Jäger warnen vor erhöhter Unfallgefahr

Von Ende Juli bis Mitte August ist die „heiße Phase“ für die Rehe: Mitten im Sommer findet die Paarungs- oder Blattzeit statt, wie es in der Jägersprache heißt. Unermüdlich wirbt der Bock um die Geiß, die mit der Absonderung von Duftstoffen signalisiert, dass sie zur Paarung bereit ist. „Der liebestolle Bock treibt die brunftige Rehgeiß in einem heftigen Liebesreigen durch Wald und Feld“. Gerade bei sommerlichen Temperaturen wird er besonders aktiv und läuft seiner Angebeteten kilometerweit hinterher. Bei der Annäherung eines Rehbockes ergreift die paarungsbereite Rehgeiß zunächst die Flucht, um ihn dann immer wieder anzulocken.

Auch untereinander liefern sich die Böcke heftige Rivalenkämpfe und Verfolgungsjagden, in der Hoffnung, der „Damenwelt“ zu imponieren.. Blind vor Liebe – oder besser gesagt völlig hormongesteuert – reagiert das Rehwild unvorsichtig und überquert im vollen Lauf die Straßen. Die Jäger bitten deshalb die Autofahrer, besonders vorsichtig zu fahren und speziell bei Fahrten durch den Forst den Waldrand im Auge zu behalten. „Ein Reh kommt selten allein“.Meist folgt der Rehgeiß der liebestolle Bock, der seine Erwählte vor sich hertreibt. Taucht ein Wildtier auf der Fahrbahn auf, sollte sofort abgeblendet und kontrolliert gebremst werden. Ist ein Zusammenstoß nicht zu verhindern, sollte der Fahrer das Lenkrad unbedingt gerade halten. Unkontrollierte Ausweichmanöver sind gefährlich, da das Auto vor allem bei hoher Geschwindigkeit sehr schnell ins Schleudern gerät. „Wenn es dennoch zu einem Wildunfall kommen sollte, muss sofort die nächste Polizeidienststelle verständigt werden. Die Polizei informiert den zuständigen Jagdpächter, der sich mit seinem Jagdhund unverzüglich auf die Suche nach dem verletzten Wild macht, um es so schnell wie möglich von seinem Leiden zu erlösen. Außerdem stellt die Polizei bei der Meldung eines Wildunfalls eine Bestätigung zur Vorlage bei der Kfz-Versicherung aus, so Rolf-Dieter Pfeilschifter.

18. Juli 2013 l dp