Jagdkurs 16/17

Jagdprüfung erfolgreich abgelegt

Anfang Dezember legten die Nachprüflinge  des Jagdkurses 2016/2017 der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land ihre Prüfung erfolgreich ab. Die drei neuen  Jungjäger wurden nun ebenfalls in die Reihen der Jägerschaft aufgenommen.

1.Vorsitzender und Ausbildungsleiter Markus Landsmann begrüßte am Samstagabend im Gasthaus Goldenem Rad in Aiterhofen die frisch gebackenen Jungjäger sowie die Ausbilder Ernst, Schmeiler und Lange.

Der Ausbildungsleiter gab einen kurzen Rückblick über den vergangenen Jagdkurs bei der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land und bedankte sich bei den anwesenden Ausbildern für die gute und vorbildliche Ausbildung. Dies spiegelt sich auch im Ergebnis von nun 23 bestandenen Prüflingen bei ursprünglich 24 Teilnehmern wieder.

Landsmann wünschte allen Jungjägern viel Waidmannsheil und gab ihnen mit auf den Weg stets die Waidgerechtigkeit sowie die Hege und Pflege des Wildes zu beachten. „Jetzt geht es erst richtig los“, meinte der Ausbildungsleiter.

Nun folgte der feierliche Jägerschlag durch 1. Vorsitzenden  Markus Landsmann, Josef Schmeiler und 1. Schriftführer Bastian Lange.

Anschließend übereichte Landsmann die Urkunde der Kreisgruppe und übergab ein kleines Erinnerungspräsent.

Nach einem gemeinsamen Essen wurde noch bis spät in den Abend in geselliger Runde gefeiert und über den Jagdkurs und die Jagd gefachsimpelt.

Foto: Die Nachprüflinge der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land mit den Ausbildern und 1. Vorsitzendem Markus Landsmann (1. von links)

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Feierlicher Jagdkursabschluss
der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land

Am 7. Oktober fand im Gasthaus Goldenes Rad in Aiterhofen der diesjährige Jagdkursabschluss der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land mit feierlichem Jägerschlag statt. 16 neue Jungjäger wurden in die Reihe der Jägerschaft aufgenommen.

Nach einem gemeinsamen Foto und der musikalischen Einführung durch die Jagdhornbläser der Kreisgruppe unter der Leitung von Bläserobmann Dr. Herpich, begrüßte 1. Vorsitzender und Ausbildungsleiter Markus Landsmann die frisch gebackenen Jungjäger sowie die Ausbilder Graßl, Griesbauer, Eiglsperger, Ernst, Schmeiler, Nebel, Stadler und Kölnberger. Entschuldigt hatten sich die Ausbilder Lange und Simbeck.

Der Ausbildungsleiter gab einen kurzen Rückblick über den vergangenen Jagdkurs bei der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land und bedankte sich bei allen Ausbildern für die gute und vorbildliche Ausbildung. Dies spiegelt sich auch im Ergebnis von 16 bestandenen Prüflingen wieder.

Landsmann wünschte allen Jungjägern viel Waidmannsheil und gab ihnen mit auf den Weg stets die Waidgerechtigkeit sowie die Hege und Pflege des Wildes zu beachten. „Jetzt geht es erst richtig los“, meinte der Ausbildungsleiter.

Anschließend gab der Kurssprecher Ernst Kuen einen Rückblick auf den vergangenen Jagdkurs und die Praxistage, die insgesamt vom Oktober bis Juli dauerten.

Der gesamte Jagdkurs bedankte sich bei den Ausbildern für die hervorragende Ausbildung und beim Ausbildungsleiter für die sehr gute Organisation des gesamten Jagdkurses. Sie alle erhielten ein kleines Präsentkörbchen überreicht.

Nun folgte der feierliche Jägerschlag mit musikalischer Umrahmung durch die Jagdhornbläser. Josef Schmeiler gestaltete die Zeremonie und nahm bei den anwesenden Jungjägern den Jägerschlag mit dem Hirschfänger vor.

Anschließend übereichte Landsmann die Urkunde der Kreisgruppe und ein kleines Erinnerungspräsent.

Nach einem gemeinsamen Essen wurde noch bis spät in den Abend in geselliger Runde gefeiert und über den Jagdkurs und die Jagd gefachsimpelt.

Wer noch Interesse am Erwerb des Jagdscheines hat, kann sich unter www.jagd-straubing.de das Anmeldeformular herunterladen und vollständig ausgefüllt und unterschrieben bei Ausbildungsleiter Markus Landsmann einreichen. Kursbeginn für den nächsten Kurs der Kreisgruppe Straubing ist der 26. Oktober 2017. Es sind noch einige wenige Plätze frei.

Foto:
Der diesjährige Jagdkurs der Kreisgruppe Straubing Stadt und Land mit den Ausbildern und 1. Vorsitzendem Markus Landsmann (1. von links)

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Rückblick auf den Jagdkurs:

Der erste Abend unseres Jungjägerkurses, Manfred Grassl hat ein Bockkitz dabei und führt uns vor, wie man ein Reh aus der Decke schlägt und zerwirkt.

 

Wie jedes Jahr führte Ausbilder Manfred Grassl auch in diesem Dezember wieder zusammen mit den Jagdschülern eine Lehrtreibjagd durch.
Die angehenden Jäger erhielten so die Möglichkeit, einen Tag lang bei herrlichem Jagdwetter unterschiedliche Triebarten, die bei der Gesellschaft Jagd auf Niederwild zum Einsatz kommen können, in der Realität zu erleben.
Mehrere Hasen kamen zur Strecke und wurden im Anschluss fachmännisch versorgt.

Für alle Beteiligten ein ereignisreicher und schöner Tag.

 

Praktischer Tag im Revier Perasdorf. Aufbau eines Schutzgeheges zur Aufzucht von Fasanen.
Aufstellen von Schütten und Begang der Fallen.

 

Manfred Grassl hat im letzten Abendlicht eine alte Geiß erlegt.
Diese wird im Revier aufgebrochen, dabei die inneren Organe erklärt und auf bedenkliche Merkmale untersucht.

 

Im Revier Perasdorf werden Vorbeitungen für die Winterfütterung getroffen. Hierzu werden Fässer für die Silage vorbereitet.
Apfeltrester, Karotten, Maissilage und Hafer werden gemischt, in die Fässer gefüllt, verdichtet und verschlossen.
So bereitetes Futter wird im Winter an den Fütterungen ausgebracht und kann lange Zeit aufbewahrt werden wenn es nicht gebraucht wird.
Fütterungen wurden repariert, einige Fallenbunker wurden ergänzt und neu erstellt.

 

Jungwald wurde durchforstet und dabei die Stangen für den Hochsitzbau eingefahren.
Bei einem Rundgang durch das Revier Perasdorf wurde eine Kirrung und eine Suhle für Schwarzwild besichtigt.
An einem Dachsbau wurde uns von Manfred Grassl die Gewohnheiten von Dachs und Fuchs sowie deren Bejagung erklärt.
Auf einer Wiese wurde dann noch ein verluderter Dachs gefunden.

 

Im Revier Perasdorf haben wir nach Anleitung selbst verschiedene Hochsitze mit den Stangen aus der Jungwalddurchforstung gebaut.
Bei dieser Gelegenheit wurde und am praktischen Beispiel die UVV die beim Bau von Hochsitzen zu beachten sind gezeigt.

 

Auf einer Wiese im Revier Perasdorf hat und Manfred Grassl einen Einblick in die Arbeit mit Hunden gegeben

 

Es wurde noch einmal ein Hochsitz erstellt, zudem wurde eine geschlossenen Kanzel gebaut.
Die vorbereiteten Silagefässer und die aufgearbeiteten Fütterugen wurden an ihren Platz gebracht.

 

Die Feiertage sind vorbei und es geht wieder los. Beim Lehrgang über die Kundige Person wurde uns alles über bedenkliche Merkmale und wie im Anschluß mit dem Wild umgegangen werden muss gesagt. Der ebenfalls stattfindende Fallenlehrgang wurde kurzerhand aufgrund der
Eiseskälte ins innere verlegt. Hierbei stellte uns Manfred Grassl verschiedene Fallentypen und ihre Handhabung vor.

 

Das Abbalgen ist notwendig, wenn die Bälge von Fuchs oder Marder weiter verwertet werden sollen.
Heute werden ein Fuchs und ein Marder abgebalgt und uns dabei erklärt worauf hier besonders zu achten ist.

 

Im Fach Landbau wird unter anderem beigebracht wie wir die verschiedenen Getreidearten von einander unterscheiden können.

 

Waffen sind kein Spielzeug. Ein jäger muss den sicheren Umgang mit verschiedensten Waffen beherrschen
und dafür ist die intensive Schulung der Waffenhandhabung äußerst wichtig.

 

Besuch des Rotwildgeheges im Nationalpark bayerischer Wald.
Nach einer kleinen Wanderung durch den noch schneebedeckten Nationalpark hatten wir Gelegenheit
Rotwild bei der Fütterung anzusprechen und jede Menge Informationen durch den zuständigen Berufsjäger Matthias zu erhalten.

 

Am heutigen Samstag hat uns Manfred Grassl zusammen mit Bastian Lange und Max Bornschlegl die einzelnen Fächer der Brauchbarkeitsprüfung vorgeführt.
Zum Auftakt gab es allerdings eine Überaschung, in der Nacht wurde ein Bockkitz in Manfreds Revier angefahren. In der Nacht war das Tier leider nicht auffindbar, aber Manfred hat es bei der Fahrt zum Treffpunkt entdeckt und mitgebracht. Dort wurde das verendete Sück aufgebrochen
und so hatten wir wieder einmal die Gelegenheit einen Aufbruch mit zu bekommen.
Im Anschluss ziegt uns Manfred den Umgang mit verschiedenen Geräten zur Erziehung und Ausbildung der Hunde und führte diese auch vor. So konnten wir sehen wie ein 6 Jahre alter Labrador-Retriever überschwenglich mit der Reizangel spielte und bereitwillig den Apportierbock brachte. Als Höhepunkt dieses Teils zeigte der Hund wie er selbstständig mehrere Dummies nach einander auf Kommando brachte.
Zu guter letzt führte uns Manfred, Bastian und Max eine komplette Brauchbarkeitsprüfung inklusive der Vorbereitungen hierzu vor. Jedes Fach wurde bis ins Detail erklärt, so dass wir einen hervorragenden Einblick in diese wichtige Arbeit haben durften.

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