Jäger-Kreisgruppe Straubing Stadt und Land tagte

Aiterhofen, 27.10.2017. Die Waidmänner und -frauen aus dem Straubinger Land trafen sich wie jedes Jahr um diese Zeit zur Jahresversammlung ihrer Kreisgruppe und zeigten sich dabei erfreut über ein erfolgreiches Jahr des Vereins. Einen bunten Strauß an Themen hatte der Vorsitzende der Kreisgruppe, Markus Landsmann, zusammengestellt, die er den Mitgliedern vortrug.

Sichtlich zufrieden berichtete er, dass noch am Abend zuvor ein neuer Jagdkurs gestartet werden konnte. Eine Motivation für die sehr zufriedenstellende Annahme des Ausbildungsangebotes sei sicherlich die hohe Erfolgsquote und praxisnahe Wissensvermittlung. Gerne nahmen die Versammlungsteilnehmer auch die umfangreiche Aktivität der von Dr. Florian Herpich geführten Bläsergruppe zur Kenntnis. Die Straubinger Jagdhornbläser repräsentieren, mittlerweile längst nicht mehr nur auf jagdlichen Veranstaltungen, jagdliches Brauchtum und Tradition. Neue Interessenten seien in der Gruppe jederzeit gerne willkommen. Um das Instrument zu erlernen, werde hier zusätzlich zum Probenbetrieb Instrumentalunterricht angeboten.

Die Wichtigkeit einer nachhaltigen Ausbildung des besten Freundes des Jägers – seines Hundes – wurde auch in diesem Jahr durch den sehr erfahrenen Hundeobmann Manfred Grassl betont. Er berichtete von einer Brauchbarkeitsprüfung, die erfolgreich durch die Kreisgruppe ausgerichtet wurde. Nach einem präzisen und schlüssigen Bericht zur stabilen Finanzsituation durch Schatzmeister Thomas Brandl standen Ehrungen an.

Eine für den Verein erfreulich große Anzahl langjährig aktiver Mitglieder wurde für 25- und 40-jährige Vereinszugehörigkeit mit einer Treuenadel und einer Urkunde geehrt. Auch die langjährig aktiven Ausbilder Josef Schmeiler und Manfred Graßl erhielten eine Treuenadel für ihr Engagement. Einen seltenen und höchst erfreulichen Anlass stellte die Ehrung des Mitgliedes Friedrich Murr dar, welcher für seine 65-jährige Mitgliedschaft neben Urkunde und Ehrennadel auch ein persönliches Anerkennungsschreiben des Präsidenten des Bayerischen Jagdverbandes erhielt.

Andreas Wimmer von der Firma Ballistol referierte ausführlich und abwechslungsreich über neue gesetzliche Regelungen zum Umgang mit Schusswaffen. Hierbei ging er besonders intensiv auf die neuen Bestimmungen zur Waffenaufbewahrung ein. Die Jägerinnen und Jäger zeigten sich bei der Versammlung sehr interessiert an diesem Thema, welches jeden aktiven Waidmann immer direkt betrifft. Es wurden viele und detaillierte Fragen gestellt, die bewiesen, dass sich die Jäger intensiv und verantwortungsbewusst mit dem Thema auseinandersetzen.

Keine Fragen wurden allerdings zur Nachtzieltechnik gestellt, welche – trotz häufiger anderslautender Darstellung – kaum einen Jäger betrifft: Sie wird kontrovers diskutiert und nach wie vor von vielen Jägern als nicht waidgerecht betrachtet. Mit angeregten Diskussionen klang im Anschluss der Abend aus.

Vorsitzender Markus Landsmann (links) ehrte bei der Versammlung langjährige Mitglieder.

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