Chronik der Bläsergruppe

Bild: www.foto-scheuerer.de
Bild: www.foto-scheuerer.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2013

Ehrung und Auszeichnung für langjährige und verdiente Bläsermitglieder

Kreisgruppen Vorsitzender Rolf-Dieter Pfeilschifter ehrte bei der Jahreshauptversammlung am 25. Oktober langjährige und verdiente Mitblieder der Bläsergruppe. Mit dem einem Ehrenbruch wurden ausgezeichnet:
Ehrenbruch in Bronze: Appelt Siegbert, Raab Stefan und Schubert Günter
Ehrenbruch in Silber: Dr. Herpich Florian, Breu Christoph und Limbrunner Kilian
Ehrenbruch in Gold: Raab Armin, Nebel Helmut, Hafner Martin und Foidl Alfred
Richard Stadler wurde mit der Jagdhornbläser-Treuenadel in Gold vom Bayer. Jagdverband ausgezeichnet.

Im September 2012 übernimmt Maria Werth wieder die Leitung der Bläsergruppe.

2012

Im Dezember 2012 übernimmt Helmut Pscheidl  die Leitung der Bläsergruppe. Er vertritt die Bläserleiterin Maira Werth.

Zum zweitenmal finder der Landesjägertag in Straubing Stadt. Die Bläsergruppe gibt am Stadtplatz ein Standkonzert und umrahmt die Festveranstaltung musikalisch. Für die Hubertusmesse beim Festgottesdienst erhält die Bläsergruppe großes Lob und Anerkennung vom BJV Präsidium.

In Vertretung für Maria Werth übernimmt Helmut Pscheidl im Dezember 2012 die Leitung der Bläsergruppe.

big_23074520_0_80-72

Neuer Bläserobmann Dr. Florian Herpich

Am 11. Jan. 2012 haben die Bläser ihren langjährigen Bläserobmann Günter Grillmayer verabschiedet. Hornmeisterin Maria Werth dankte dem bisherigen Bläserobmann für seine Arbeit und stellte den neuen Bläserobmann Dr. Florian Herpich vor

2011

big_23058336_0_75-80

Günter Grillmayer war bis einschließlich Dezember 2011 Bläserobmann. Aus gesundheitlichen Gründen stellt er sein Amt zum Jahresende 2011 zur Verfügung. Grillmayer Günter hatte diese Amt seit dem Jahr 2000 inne. Vorher war er von 1995 bis 2000 musikalischer Leiter der Bläsergruppe. Er hat großen Verdienst an der Leistung der Bläser. In seiner Amtszeit hat der Bläserobmann Grillmayer auch einige Großveranstaltungen organisiert.

 

big_27253589_0_75-87

Der langjährige stellvertretendene Bläserobmann Eduard Roth, ist am 27. Mai 2011 verstorben.  Mit der Hubertusmesse haben sich die Mitglieder der Bläsergruppe beim Trauergottesdienst musikalisch von Eduard verabschiedet. Eduard Roth war jahrzehntelang engagiertes Mitglied der Bläsergruppe und leitete über viele Jahre hinweg als stellvertretender Bläserobmann deren Geschicke. Mit ihm haben die Jagdhornbläser nicht nur ein aktives Mitglied, sondern auch einen guten Freund verloren.

 

big_27253877_0_75-90

Neue Bläserleiterin.

Im Januar 2011 übernimmt Maria Werth, bis zu diesem Zeitpunkt die einzige Frau in der Bläsergruppe, die musikalische Leitung. Werth Maria ist bereits viele Jahre aktives Mitglied der Bläsergruppe und beruflich pädagogisch tätig. So ist sichergestellt, dass die Bläsergruppe auch weiterhin fachlich gut geführt wird.

 

2010

big_27253966_0_70-95Wechsel bei der Leitung der Bläsergruppe. Aus beruflichen Gründen gibt Helmut Pscheidl zum Jahresende 2010 die Leitung der Bläsergruppe ab.
Helmut Pscheidl hat seit 2000 die Bläsergruppe musikalisch erfolgreich geleitet.
Unter seiner Führung nahm die Bläsergruppe erfolgreich an vielen Wettbewerben teil.

 

2004

Auch beim Landesjägertag 2004 waren neben den zahlreichen Gruppen aus der Nachbarschaft die Straubinger Bläser vertreten. Die Vorstandschaft bezeichnet ihre Bläser gerne als „Aushängeschild der Kreisgruppe“. Zu den regelmäßigen Aktivitäten gehört die musikalische Umrahmung von offiziellen Veranstaltungen der Kreisgruppe. Stellvertretend seien hier nur die Hegeschau, die Generalversammlung, die Hubertusfeier, der Jungjägerkurs und der Hundeführerlehrgang genannt. Auch bei Ständchen zu hohen Geburtstagen und bei Beerdigungen sind die Bläser dabei. Die Teilnahme am Volksfestauszug der Gäubodenstadt ist mittlerweile zur Tradition geworden. Zudem beteiligen sich die Bläser der Kreisgruppe an den Jubiläen der benachbarten Bläsergruppen.

Die Jagdhornbläser bemühen sich bei allen ihren Auftritten um eine positive Öffentlichkeitsarbeit, da es mit dem Image der Jägerschaft  nicht überall zum Besten steht. So sind sie regelmäßig bei Bergmessen aktiv, umrahmen Veranstaltungen des Bauernverbandes und von Schützenvereinen und lassen sich bei karitativen Organisationen sehen. Auch bei den Fuchsjagden der Reiter verleiht der Klang der Hörner dem ganzen Geschehen einen entsprechenden musikalischen Rahmen.

Die Bläser pflegen nicht nur den Klang der Hörner, sondern auch die Geselligkeit. Fahrten nach Prag, Wien, Tirol und Franken waren jedoch stets mit der Aufführung von Hubertusmessen und Standkonzerten verbunden. Dazu kommen viele interne Feiern, bei denen auch das Musikalische nicht zu kurz kommt.

Zur Zeit zählt die Gruppe 23 Bläser zwischen 15 und 71 Jahren. Vier davon sind sog. „Jungbläser“. Franz Hafner aus Parkstetten ist das einzige noch aktive Gründungsmitglied.

1997

In den vergangenen Jahren wurde die Kreisgruppe Straubing Stadt und Land e. V. darüber hinaus mehrmals zum Gastgeber größerer jagdbezogenener Feste, wobei diese auch immer durch die Jagdhornbläser mitgestaltet wurden. Der 65. internationalen Hegewald-Zuchtprüfung, die 1997 im Großraum Straubing abgehalten wurde, gab man mit Unterstützung der Gruppen Bogen und Mallersdorf durch die entsprechende musikalische Umrahmung einen würdigen Rahmen.

1987

Vierzehn Jahre später übergab er die Leitung seinem damaligen Stellvertreter Hans Schmid, der sie dann im Herbst 1987 aus gesundheitlichen Gründen an Willi Brunner abgeben musste. Da auch dieser wenige Jahre später krankheitsbedingt sein Amt niederlegte, übernahm Günter Grillmayer 1995 die musikalische Leitung. Vom Jahr 2000 bis  2010 wurde die Bläsergruppe von Helmut Pscheidl, einem ausgebildeten Chorleiter und Organisten, als Hornmeister geführt.  Im Jahr 2011 hat Maria Werth, seit vielen Jahren aktives Mitglied und zu diesem Zeitpunkt die einzige Frau in der Bläsergruppe, die musikalische Leitung der Bläser.

1979

Während die 20-Jahrfeier 1979 noch im kleinen Kreis stattfand, wurde das Jubiläum zum 40-jährigen Bestehen Anfang Mai 1999 im großen Rahmen gefeiert. Am Theresienplatz gaben die fast 300 geladenen Bläser aus 22 Gruppen unter der Leitung von Franz Waldherr eine imposante Vorstellung ihres Könnens.

1978

Sie holte 1978 in Landshut unter den niederbayerischen Gruppen einen dritten Platz in der Stufe Gold. Aufgrund personeller Engpässe erfolgte erst im Jahr 1996 eine erneute Teilnahme bei einem Bläserwettbewerb, dieses Mal in Nürnberg. Dort konnte auf Anhieb in der Leistungsklasse II ein zweiter Platz erreicht werden. Erst kürzlich stellte die Bläsergruppe wiederum ihr Können unter Beweis: Bei der Beteiligung am Wettbewerb in Bad Kötzting wurde monatelanges, fleißiges Üben mit dem Hutabzeichen in Gold belohnt. Hornmeister Helmut Pscheidl hatte die Mannschaft optimal vorbereitet.

1976

Die Proben fanden anfangs in einem Raum der Schreinerei Baier in Straubing statt. Franz Baier war früher der Besitzer von Burg Falkenfels, auf der bis 1989 das bekannte Jägertreffen mit Tontaubenschießen abgehalten wurde. Die von den Bläsern umrahmte Jägermesse war stets fester Bestandteil dieser Veranstaltung. Den Älteren ist ihr Zelebrant, der legendäre Sacellan Baumgärtl, sicher noch gut in Erinnerung. Einige Zeit später probte man im „Badegarten“, einem Lokal in Donaunähe, danach im Nebenzimmer der Gaststätte „Neumeyer“, später dann im Saal der ehemaligen  Brauerei „Dietl“, bevor man 1976 im „Cafe Speiseder“ in Parkstetten eine dauerhafte Bleibe fand.

Übte man anfangs nur mit dem Fürst-Pleß-Horn, so fand unter Hans Schmid auch das Parforcehorn in B in der Gruppe mehr und mehr Verwendung. So entwickelte sich allmählich die gemischte Besetzung, was zu einer erheblichen Ausweitung des Repertoires führte. Hans Schmid war es auch, der später mit einem Teil der Gruppe eine Hubertusmesse einstudierte, so dass zusätzlich noch Parforcehörner in Es zum Einsatz kamen. Der Gebrauch des Hornes als Signalinstrument wird heutzutage vor allem bei den Treibjagden gepflegt, die im Gäuboden immer noch regelmäßig durchgeführt werden.

Unter Walter Kröber wurde bei der Teilnahme am ersten Treffen bayerischer Bläsergruppen 1961 in Klinglbach ein erster Preis erreicht. Diese Veranstaltung kann als Vorläufer der späteren Landesbläserwettbewerbe in Bayern bezeichnet werden. Im Jahr darauf erzielte man beim Bundeswettbewerb in Kranichstein einen elften Platz. Auch unter Hans Schmid war die Straubinger Bläsergruppe erfolgreich.

1972

Nach der Gebietsreform 1972 wurden die Landkreise Straubing, Bogen und Mallersdorf zum Großlandkreis Straubing-Bogen zusammengelegt. Die jeweiligen Bläsergruppen blieben, ebenso wie ihre Kreisgruppen, jedoch selbstständig.

1959

Die Bläsergruppe des BJV-Straubing wurde offiziell 1959 von dem damaligen Vorsitzenden der Kreisgruppe Carl Beckmann sen. und Dr. Franz Hirsch gegründet. Es gab aber auch schon vorher im Landkreis Straubing eine lose Gruppierung, die regelmäßig das Jagdhornblasen betrieb. Erster Leiter der Gruppe war Walter Kröber, unter dessen Regie auch die ersten großen Erfolge erzielt werden konnten.